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Jahrestagung 2016

New Deal
Landschaftsqualität als Gemeinschaftsaufgabe

Der «New Deal» war eine Serie von Reformen, die in den 1930er Jahren in den USA als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise umgesetzt wurden. Heute von einer weltweiten Landschaftskrise zu sprechen, ist vielleicht übertrieben. Aufgrund des beschleunigten Landschaftswandels sind jedoch die gesellschaftlichen Herausforderungen enorm. Um die landschaftlichen Qualitäten als existienzielle Grundlage von Wohlfahrt und Wohlbefinden langfristig zu sichern, ist deshalb eine Serie von Reformen notwendig – ein «New Deal» eben.

An der Tagung soll dieser auf drei Ebenen skizziert und diskutiert werden.

Die Reform der Betrachtung: Landschaft umfasst den gesamten Raum. Es braucht deshalb eine integrale Betrachtung der Kräfte, die auf den Landschaftswandel wirken. Die Art, wie diese in Beziehung stehen, muss in der Darstellung und Vermittlung von Landschaft – ihrer Gestaltung und ihrem Wandel – sichtbar gemacht werden.

Die Reform der Verhandlung: Die Entscheidungsträgerinnen und –träger neigen dazu, partielle Interessen über das Gemeinwohl zu stellen. Es braucht neue Formen der Zusammenarbeit und der Verhandlung.

Die Reform des Erlebnisses: Als Folge des kulturellen und demographischen Wandels wird die Landschaft anders genutzt. Die Entwicklung von Siedlung und Infrastruktur führt zu neuen Raumgefügen und damit zu Chancen, die Landschaftsqualität zu steigern.

 

Datum: 10. Mai 2016

09.30-16.30 Uhr: Jahrestagung
16.30-17.15 Uhr: Mitgliederversammlung

Ort: Aula, UVEK-Gebäude, Mühlestrasse 2, Ittigen

Tagungsgebühr: CHF 170.- / Mitglieder: CHF 120.-

Laden Sie hier das Programm (PDF, 168 kb) herunter.

 

 

 

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